Verena Bentele Biathlon

Sport

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Hier finden Sie den aktuellen Wettkampfkalender. Außerdem erwartet Sie in diesem
Bereich Wissenswertes zum Biathlon für Blinde, zu den Startklassen und der Geschichte
der Paralympics.

Geschichte

Olympia und Paralympics

Die Geschichte der Paralympics ist wesentlich jünger als die der Olympischen Spiele. Olympische Sommerspiele fanden erstmals 1896, die Winterspiele 1924 statt. In seiner heutigen Form entstand der Behindertensport erst nach dem Zweiten Weltkrieg.

1948 wurden in Stoke Mandeville (England) die ersten Sportspiele für Rollstuhlfahrer am selben Tag wie die Olympischen Spiele, die in London stattfanden, gefeiert.
Der Neurologe Sir Ludwig Guttmann hatte sie initiiert, um die Wettkämpfe der Behinderten mit den Spielen der Nichtbehinderten zu verbinden. 1960 wurden die Paralympics, die damals noch “Weltspiele der Behinderten“ hießen, in Rom abgehalten, und damit am selben Ort, wie die olympischen Spiele. 1976 wurden im schwedischen Ornskoldsvik die ersten Winterparalympics ausgetragen. Seit den Spielen 1992 in Albertville sind die Paralympischen Wettkämpfe am selben Ort jeweils zwei Wochen nach den Olympischen Spielen.

Über die Jahre wurde der Wettkampfkalender ständig erweitert. Gab es am Anfang lediglich zwei Wettkämpfe über 15 und 30 km, so werden im Langlauf mittlerweile Wettkämpfe im Sprint, sowie Distanzen von 5, 10 und 15 (Frauen) bzw. 20 km (Männer) ausgetragen. Seit den Paralympics 1992 enthält das Paralympische Wettkampfprogramm auch Biathlonwettkämpfe.
Zunächst gab es hier nur ein Rennen über 7,5 km, 2003 folgte dann ein weiteres über 12,5 km. Im Paralympischen Wettkampfkalender steht seit 2010 der 12,5 km Biathlon mit 4mal schießen, sowie ein Biathlonsprint.

Mehr Informationen zu Behindertensport geben ipc (International Paralympic Comittee) www.ipc.com und der Deutsche Behinderten Sportverband

Behindertensport in Deutschland

Die Geschichte des Behindertensports lässt sich bis zum Anfang des 20 Jahrhunderts zurückverfolgen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg, der eine Vielzahl kriegsbedingt Behinderter zur Folge hatte, nahm er jedoch auch organisierte Formen an.

So wurde im Juli 1951 der Deutsche Versehrtensportverband gegründet, der 1975 in „Deutscher Behinderten-Sportverband“ umbenannt wird. Auch der Wintersport organisiert sich in dieser Zeit. 1974 finden im französischen Grand Bournand die erste Weltmeisterschaft und 1976 im schwedischen Ornskoldsvik die ersten Winterparalympics statt.

Der DBS ist eine Art Dachverband, der sich in einzelne Fachverbände, wie den für Ski nordisch, gliedert. Darüber hinaus gibt es die jeweiligen Landesbehindertensportverbände, die insbesondere für Nachwuchsförderung, und für den Breitensport zuständig sind.